« Ilya Rashkovskiy fasziniert Publikum bei Weltklassik am Klavier »

Remscheid. „Weltklassik am Klavier“ hieß es am Sonntagnachmittag einmal mehr in der Lenneper Klosterkirche. Und was der Pianist Ilya Rashkovskiy seinen rund 80 Zuhörern in diesen eineinhalb Stunden bot, das war wirklich Weltklasse.Wiener Sonaten von Mozart, Beethoven und Schubert hatte der Künstler ausgewählt und nahm seine Gäste mit nach Wien, in die Zeit des kompositorischen Höhepunktes. Der erst 29-jährige, der aus Paris kam und schon mit neun Jahren seine Ausbildung im Konservatorium in Novosibirsk begonnen hatte, machte nicht viel Aufhebens um seine Person. Gekleidet ganz in Schwarz mit ein paar silbernen Streifen im T-Shirt betrat er die Bühne, verbeugte sich, lächelte kurz und setzte sich ans Klavier, um mit osmanischer Militärmusik, Mozarts Sonate KV 331, zu beginnen. „Unglaublich, was der Pianist leistet“ Kommentar aus dem Publikum Sie hat nicht nur den bekannten „Türkischen Marsch“ zu bieten, sondern wurde auch durch das Variationsthema, beispielsweise durch das berühmte Finale „Alla Turca“ berühmt. Und der Pianist, der teilweise mit geschlossenen Augen spielte, faszinierte durch seine sensiblen Interpretationen. Mal klang es ganz leicht, fast zart. Dann wieder kraftvoll, lebhaft, tänzerisch anmutend. „Unglaublich, was er leistet“, war in der Pause nicht nur einmal über den Pianisten Ilya Rashkovskiy zu hören. Als zweites Stück spielte der Pianist Beethovens selten aufgeführte Klaviersonate Nummer 10. Sie ist der Baronin Josefa von Braun gewidmet, deren Gemahl Direktor des Wiener Hoftheaters war. Federleicht die Anschläge, rasend schnell, aber auch wuchtig wie ein Donnerschlag. Die Ankündigung im Programmheft – „er hinterlässt beim Zuhörer das Gefühl, dass er mit dem Klavier förmlich verwachsen ist“ – stimmte hundertprozentig. Zum Schluss begeisterte er mit Schuberts Sonate G-Dur. Hier gelang es dem jungen Mann, die Zerrissenheit und die Melancholie des Komponisten, der ein Jahr später starb, in seinem Spiel deutlich zu machen. Und Ilya Rashikovskiy bekam so viel Applaus, dass er noch einmal auf die Bühne kam und zur Freude seiner Zuhörer schlicht sagte: „Ich möchte gerne Chopin spielen.“

(Von Sabine Naber (21/01/2014) , Remscheider Generalanzeiger)

« Terrifiante virtuosité »

Quels éblouissants tableaux d’une exposition ! Sous l’emprise d’on ne sait quelle force occulteou substance hallucinogène,
Ilya Rashkovskiy a offert au public des Pianissimes 2010 une pure démonstration de virtuosité, trente minutes d’absolue splendeur musicale qui sollicitent l’imaginaire de l’auditeur comme rarement. Car voilà une lecture puissamment expressive, et hautement éloquente, d’un des recueils les plus extraordinaires de la littérature pianistique ! A t-on déjà entendu, sinon dans l’enregistrement visionnaire de Pogorelich (DG) plus ébouriffant Marché de Limoges, Ballet des poussins dans leur coque plus échevelé? Catacombe égrène ses perles funèbres au goutte à goutte et sous de tels doigts La cabane sur des pattes de poules exhale d’incroyables séductions lucifériennes. Il y a chez le jeune russe, élève de Vladimir Krainev, nonobstant une fantastique technique pianistique -presque démoniaque- un sens aigu de la narration et de la progression dramatique, qui culminent dans une Grande porte de Kiev majestueuse. Le piano sonne alors tellement plein, magnifique, que l’on se surprend à penser à Sviatoslav Richter, inaccessible lui aussi dans ces pages….

(par Arnaud Buissonin (09/06/2010) , Resmusica)

Saint-Germain-au-Mont-d’Or. 06/06/2010.
Frédéric Chopin (1810-1849) : Andante spianato et grande polonaise brillante op. 22 ;
Sonate n° 3 en si mineur op. 58.
Modeste Moussorgsky (1839-1881) : Tableaux d’une exposition.

« Colorist of the piano »

The Russian llya Rashkovskiy presented Musical Tableaux, establishing him as a supreme “colourist of the piano”.
The entire first half was Spanish, beginning with two pieces from Enrique Granados‘ Goyescas.
Rhythmic exactitude in the Fandango By Candlelight was balanced by the languor and melting lyricism of the Maiden And the Nightimngale.
Rashkovskiy alos exhibited a myriad tints and shades in Jpaquin Rodorigo’s Andalusian Impressions-including a tantalizing Devil’s Seguidilla-while the Impressionnistic hues of Federico Mompou’s Paisaje(Landscape) came across most beautifully. In Rachmaninov’s Etudes-Tableaux Op.39, Rashkovskiy’s control of the treacherous piano-writing was exemplary,
barnstorming in the finger-twisters while brooding in a typically Slavic manner in the somber numbers.
Each of the nine tone poems was presented as multi-faced gemstones,
and if memories of a Richter or Ashkenazy were evoked, it was no coincidence.

(by Chang Tou Liang, the Star Times Singapore, 23/10/2009)